Peter Holtz: Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst – Lesung mit Ingo Schulze

Ein beliebtes und erfolgreiches Projekt der letzten Jahre ist die „Literatur im Gespräch“ – Reihe. Aufgrund der Covid19-Pandemie konnten 2020 keine deutschen SchriftstellerInnen nach Hermannstadt eingeladen werden. Doch nun, im Herbst 2021, war es möglich, dass das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt zur Lesung mit Ingo Schulze einlud.

Der Autor präsentierte im Rahmen der Lesung seinen Anfang 2020 erschienenen Roman Peter Holtz. Er las einige Kapitel aus dem Buch vor und führe anschließend anregende Gespräche mit den zahlreichen, begeisterten ZuhörerInnen. Moderiert wurde die Lesung von Beatrice Ungar von der Hermannstädter Zeitung.

Über das Buch:

Peter Holtz will das Glück für alle. Schon als Kind praktiziert er die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Als CDU-Mitglied (Ost) kämpft er für eine christlich-kommunistische Demokratie. Doch er wundert sich: Der Lauf der Welt widerspricht aller Logik. Seine Selbstlosigkeit belohnt die Marktwirtschaft mit Reichtum. Hat er sich für das Falsche eingesetzt? Oder für das Richtige, aber auf dem falschen Weg? Und vor allem: Wie wird er das Geld mit Anstand wieder los? Peter Holtz nimmt die Verheißungen des Kapitalismus beim Wort.

Ingo Schulze, einer der renommiertesten Autoren seiner Generation, wurde am 15. Dezember 1962 in der ehemaligen DDR, in Dresden geboren.

Für seine Werke wurde Ingo Schulze mit etlichen Literaturpreisen ausgezeichnet, wie dem Berliner Literaturpreis, dem Preis der Leipziger Buchmesse 2007, dem Thüringer Literaturpreis oder dem Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg. Seine Romane wurden in mehr als 30 Sprachen übersetzt.

Mehr Informationen zum Autor und seinem Lebensweg erhalten Sie in der Broschüre.