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CoLaboratory

DIGITALE KÜNSTLERRESIDENZEN

Ein Projekt des Netzwerkes der Deutschen Kulturzentren in Rumänien und der Republik Moldau: Goethe-Institut Bukarest, Deutsches Kulturzentrum Akzente Chisinau, Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt, Deutsches Kulturzentrum Jassy, Deutsches Kulturzentrum Klausenburg, Deutsches Kulturzentrum Kronstadt, Deutsches Kulturzentrum Temeswar.

In Partnerschaft mit AMURAL Festival, RADAR New Media Art, Clujotronic – Electro Arts Festival, Artcor – Creative Industry Hub, Borderline Art Space, TBA Hermannstadt, TBA Temeswar

OPEN CALL für Künstler*innen aus Deutschland, Rumänien und Republik Moldau

Die letzten Monate standen im Zeichen des Wandels und der Anpassung, des Umdenkens und der Bedenkzeit. Der Kultur- und Kunstbereich war dabei einer der am stärksten betroffenen im aktuellen Kontext. Die Art und Weise, wie die Pandemie die Künstler*innen, die Kunst im Allgemeinen und das Verhalten des Publikums betrifft, wurde und wird noch viel diskutiert.

Wie wird das post-pandemische Kunstwerk aussehen?

Mit diesem Projekt schlagen wir auch eine Geistesübung vor: wir laden Künstler*innen ein, über den Wandel zu reflektieren, den der künstlerische Prozess gerade durchmacht, und über die neuen Formen nachzudenken, die ihre Kunst am Ende dieser unberechenbaren Episode annehmen wird. Welche alternativen Formate werden infolge dieser Situation erscheinen? Wie hilft uns Technologie, auf körperliche/gesellschaftliche Distanz zu reagieren?

Wir unterstützen das Entstehen von Werken, die die Grenzen der Kunst und der Technologie im digitalen Zeitalter erforschen, und bieten die Möglichkeit, diese vor einem interessierten Publikum zu präsentieren. Ziel des Projektes ist es, eine Plattform des Dialogs für die Künstler*innen in Rumänien, Moldawien und Deutschland zu schaffen und die Zusammenarbeit zwischen den Künstler*innen in einer schwierigen Zeit durch die Gewährung von 14 Stipendien zu fördern.

Im Rahmen des interdisziplinären Residenzprogramms CoLaboratory bringen wir 14 Künstler*innen aus drei Ländern in einzelnen Tandems zusammen – die Paare werden aus je einer deutschen sowie einer rumänischen oder moldawischen Künstler*in gebildet. Die Tandems werden dann einen Monat lang online zusammenarbeiten, um digitale Kunstwerke zu schaffen, die zwei Formen künstlerischen Ausdrucks verflechten sollen: Bild und Wort.

Warum sieben Paare?

Die oben genannten sieben Kulturinstitutionen in Rumänien und der Republik Moldau, die das Projekt initiiert haben, werden je eine Residenz zusammen mit lokalen Partnern fördern. Die Künstlerpaare werden aus einer deutschen Künstler*in und einer Künstler*in aus den Städten, in denen jede Institution wirkt, gebildet: Kronstadt/ Brașov, Bukarest/ București, Chișinău, Klausenburg/ Cluj-Napoca, Iași, Hermannstadt/ Sibiu und Temeswar/ Timișoara.

Wer sind die Projektpartner?

Jede deutsche Kulturorganisation hat einen lokalen Partner aus dem Bereich der bildenden Künste eingeladen, mit dem sie die Künstlerresidenzen organisieren wird. Diese werden den Künstlerpaaren Mentoring im Rahmen ihres Kreationsprozesses anbieten, sowie eine Plattform und einen Kontext für die Vorführung der Kunstwerke vor dem Publikum.

Die Partner des Residenzprogramms sind:

  • AMURAL Festival | Kronstadt
  • RADAR New Media Art | Bukarest
  • Clujotronic – Electro Arts Festival | Klausenburg
  • Graphkiosk/ Artcor – Creative Industry Hub | Chișinău
  • Borderline Art Space, AltIași Verband | Iași
  • TBA Hermannstadt
  • TBA Temeswar

Wer kann sich bewerben?

Wir haben uns vorgenommen, Künstler*innen aus dem Bereich der bildenden Künste und des performativen Schreibens online zusammenzubringen. Das Projekt gilt also für alle interessierten Künstler aus den folgenden Bereichen:

• digitale bildende Kunst: Videokunst, Mapping, Animation, Light Art, AR/ VR usw.

• performatives Schreiben: Storytelling, Poesie, Slam Poetry, Songwriting, Rapp usw.

Aus jedem Land – Deutschland, der Republik Moldau und Rumänien können sich sowohl bildende Künstler als auch Künstler aus dem Bereich des performativen Schreibens bewerben. Die Jury wird dann später gemischte Künstler*innenteams aus den aus unterschiedlichen Bereichen kommenden Teilnehmer*innen bilden.

Wo wird die Residenz stattfinden?

Da wir die internationale künstlerische Zusammenarbeit in der aktuellen Situation aufrechterhalten wollen, bieten wir die Möglichkeit der virtuellen Zusammenarbeit den Künstler*innen an. Die Tandem- und Mentoringtreffen mit den Projektpartnern werden ausschließlich online, vorzugsweise in englischer Sprache stattfinden.

Welche sind die Projektetappen?

Anmeldeschluss: 19. Juli 2020

Projektdauer: 27. Juli – 23. August 2020

Was bietet das Projekt an?

Jeder ausgewählte Künstler wird ein Stipendium von 700 Euro, sowie Mentoring seitens des Projektteams erhalten.

Alle Ergebnisse der Residenzen werden im Rahmen von Ausstellungen im Herbst 2020 in allen Partnerstädten mit Einbindung der lokalen Partner, Festivals und Galerien präsentiert.

Wie können Sie sich bewerben?
Die Bewerbung der Künstler*innen erfolgt mittels dieses Formulars.